Am Wochenende waren wir zelten.
Ich mochte zelten eigentlich nicht (hab nur einmal bei nem Freund bei Regen in einem Zelt übernachtet).
Aber jetzt liebe ich es ^^.
Also… Manche Kurse machen Abschlussfahrten, und weil wir so viele Arbeitslose haben (Übergang zum Studium), haben wir uns entschieden zelten zu gehen.
Angeboten hat sich da der St. Leoner See. Sehr schöne große Anlage, schöner See, nah gelegen.
Also reservierte ich 2 Jugendzeltplätze zum Gesamtpreis (inkl. Personenpauschale für 2 Nächste) von 103,00€.
Vorab stand natürlich die ganze Planung die ich weitestgehend selbst durchgeführt habe.
Freitag aß ich mit Hendrik und Dominik zu Mittag und wir machten uns auf den Weg zu mir um das ganze Zeug inkl. Pavillion einzuladen.
Den Pavillion hatte ich von einem Freund bei der IGMetall ausgeliehen.
Also fuhren wir nach ROT und meldeten uns an. Der Harald an der Anmeldung war aber sehr unfreundlich, wie viele Mitarbeiter des Sees ^^.
Aber so sind alte Menschen die unzufrieden mit ihrem Job sind
.
Also luden wir alles aus, ließen Hendrik zum Aufpassen und aufbauen da und Papa und Ich gingen einkaufen.
Wir brauchten Bier, Alkohol, Fleisch, Brot und Gott weiß was noch.
Papa schätzte das da im Korb so ungefähr 73€ sind.
Es waren dann 140€
.
Ich hatte aber vorab 50€ p.P. eingesammelt, so das Geld nicht so wichtig war.
Zurück am Zeltplatz mussten wir erstmal alles kühlen. Wir hatten 3 Kühlboxen, füllten die halb mit Wasser und füllten Eins rein (ein Beutel gefrorenes Wasser kostet 2,50€!!!). Das hat super funktioniert und hielt lang.
Im Laufe der Zeit kam dann auch alle anderen und wir bauten die nächsten Zelte auf und tranken die ersten Biere ^^.
Es stellte sich heraus, das das Wurfzelt was ich mir gekauft hatten nicht so recht taugte. Es war von minderer Qualität und wir haben es dann als Versorgungs- und Lagezelt verwendet. Ich bin dann mit dem Hendrik in seinem Zelt geschlafen, was mich aber nicht sonderlich traurig machte
.
Am Abend grillten wir dann unser teures Fleisch und die billigen Würste und tranken weiter.
Hier kam übrigens mein neuer Faltgrill zum Einsatz. Ein super Teil! Für 25€ bei Preisbock gekauft, mit Transporttasche, große Grillfläche, einfach genial das Teil!
Tobi und Ich mussten noch Bier kaufen – die 24 Dosen 5,0er Bier gingen schon zur Neige ^^.
Als wir schon einen gewissen Pegel erreicht hatten spielten wir Bierkegeln.
Das läuft so:
Man stellt eine Wasserflasche, 1/4 gefüllt in die Mitte. 2 Teams stellen sich in 10 Schritten Abstand zur Flasche hin.
Jeder hat eine Dose Bier.
Einer aus dem Team muss dann mit Hilfe eines leeren Bierfasses die Flasche umwerfen. Und das Team des Werfers darf, wenn der Werfer getroffen hat TRINKEN.
Einer aus dem anderen Team muss sobald die Flasche gefallen ist losrennen, sie wieder aufstellen und das Faß zu sich holen. Sobald er wieder zurück auf Position ist schreit er STOP und das andere Team muss aufhören zu trinken.
Gewonnen hat das Team wo zuerst alle ausgetrunken haben
.
Worum es in dem Spiel geht, muss ich glaube ich nicht erklären.
Papa und Clemens wurden dann übermüttig und wollten gegen uns andere 4 antreten – mit jeweils 2 Dosen.
Leider schafften sie nur 1,5 Dosen in der Zeit wo wir jeder eine Dose tranken ^^.
Irgendwann Nachts bekamen wir dann Besuch von einer Gruppe Jugendlicher die auch schon ziemlich voll waren ^^. Sie saßen sich zu uns und wir teilten unseren Alkohol.
Später sind wir mit denen dann an den See hinab und chillten uns da hin.
Wir lernten da dann noch viele Weitere Leute kennen, deren Namen ich schon am nächsten Weg vergessen hatte ^^.
Irgendwann kam auch die Security mal vorbei. 2 alte Männer die uns baten ruhiger zu sein…
Freundlich wie ich bin bot ich Ihnen etwas von meiner Flasche Asbach an – sie hatten aber kein Interesse.
Wenig später machten wir uns dann wieder zurück auf den Weg zu den zelten. Mario und Jan lagen schon im Zelt. Clemens, Hendrik und Ich vermissten aber den Papa und machten uns dann auf die Suche
. Es hätte ja sonst was passieren können. Also suchten und fragten wir uns durch.
Als wir nach erfolgloser Suche wieder am Zeltplatz waren lag er schon in seinem Zelt
. Es stellte sich am Samstag heraus das er nur mal eben auf Klo war.
Samstag morgen zwischen 7 und 8 wachten alle auf – es war hell und warm im Zelt.
Also auf zum Zähneputzen und dann mit Papa auf zum Bäcker (direkt auf dem Gelände).
Die anderen wunderten sich warum wir für den kurzen Weg 40min brauchten
Vielleicht lag das an dem Kaffee den wir uns noch genehmigten
.
Nach unserem Brötchen mit Nutella und Marmelade-Frühstück gings dann auf an den See uns ins Wasser.
Dazu gabs natürlich auch die Bildzeitung
Ein Muss für alle Camper.
Mittags sollte es Paella und Gyros-Reispfanne geben. Also packte Hendrik seinen riesigen Gasgrill und die Pfanne aus und wir machten uns ans Werk.
Im Gyros war sehr viel Wasser drin – zum Glück ist alles verdunstet
(Insider).
Nachmittags fuhren Clemens und Papa zum Fußball gucken nach ROT (Ich bin nicht sicher ob die schon wieder fahren durften
) und wir anderen fuhren wieder einkaufen zum Rewe. Noch mal 50€ für Fleisch, Eis und Bier ausgegeben
.
Den Rest des Nachmittags verbrachten wir mit dem anschauen der Wakeboarder / Wasserski-Fahrer, Bier und aufräumen unserer Patzelle.
Zu 18 Uhr hatten wir Frank eingeladen, unseren Ex-Ausbildr. Er kam zu spät
.
Aber weil mein Super-Grill so super ist, war die Kohle auch ewig später noch heiß wie die Sonne.
Wir aßen erzählten und dann kam der große Moment: Franks Abschluss-Feedback:
Bei S*P macht man ja immer so einen Feedback-Prozess wo man Ziele festlegt und am Ende drüber schaut wie es lief.
Spaßeshalber habe ich mal einen für ihn ausgefüllt (Ich als Ausbilder).
Ziele waren u.A. Pünktlichkeit(!), Kompromissbereitschaft, “Standpunkte anderer verstehen” usw. Zu jedem gabs dann eine Bewertung.
Pünktlichkeit war z.B. eher im negativen Bereich ^^. Auch Programmierskills usw. hab ich objektiv bewertet
Frank hat den Bogen anerkannt, unterschrieben und mitgenommen
. Als Dank für die schöne Ausbildungszeit bekam er noch einen Gutschein für ein Restaurant in Sinsheim überreicht.
Wir spielten unter Franks Aufsicht noch eine Runde Bierkegeln und er verabschiedete sich ^^.
Anschließend spielten wir Mäxchen und bekamen Besuch von einem netten Mädl (Marion) von einem der Nachbarzeltplätze. Wir tranken und spielten zusammen.
Außerdem kam auch noch Viktor mit seiner Freundin Katharina vorbei (wir hatten ihm am Nachmittag beim Aufbau seines Zelts unterstützt (zum Dank gabs Wodka aus Biergläsern und Bier aus Flaschen)).
Ich möchte nicht allzugenau auf Viktor eingehen. Ich habe ja eigentl. keine Vorurteile gegen Russen. Aber Viktor wurde laut, beschimpfte Hendrik als Milchbubi und machte Mario an… Irgendwann kam wieder die Security und meinte “Sofort ins Zelt Nachtruhe oder runter vom Platz”
. Wir hatten einen Grund Viktor wegzuschicken in sein Zelt und setzen uns leise zusammen.
Irgendwie fanden viele sie attraktiv, aber keine hat sich getraut sich an sie ranzumachen
. Ich fands lustig das zu beobachten.
Auch diese Nacht gingen wir dann irgendwann schlafen (nachdem Hendrik und Clemens mehr oder weniger freiwillig noch mal kurz baden waren
).
Leider musste ich am frühen Morgen feststellen, dass meine Luftmatratze massiv an Luft verloren hatte.
Das war nicht sooo bequem. Aber das Ventil muss ich irgendwie geöffnet haben… .
Am nächsten morgen konnte kaum jemand was essen ^^. Trotzdem gabs Brötchen mit Nutella und Marmelade.
Nach dem Frühstück machten wir uns auch schon ans Abbauen. Nur noch Jan, Hendrik und Ich blieben über.
Die anderen hatten Termine mit Frauen oder sonstiges zutun.
Wir räumten noch alles auf und gingen dann noch mal an den See und aßen eine Currywurst.
So viel zu unserem Zeltwochende. Es war der hammer und wir sollten das auf jeden Fall wiederholen.
Fotos gibts natürlich auch.
Seit mir nicht böse wenn ich nicht alles aufgeschrieben habe, aber das hätte den Rahmen gesprengt