Es war mal wieder die Zeit für eine Reise mit Flori gekommen
. Diesmal “The city by the bay”, San Francisco.
Gebucht hatten wir vor ca. 3 Monaten und einen Tag vor Abflug am Mittwoch habe ich noch mal die Hotel Bewertungen für das Renoir Hotel San Francisco angeschaut und ich war schockiert ^^. Ghettodistrict, Erotikkino, Penner, Drogenjunkies und vieles mehr direkt rund ums Hotel.
Klingt schlimm, war es aber nicht ^^. Später mehr.
Also trafen wir uns wie immer am Frankfurter Flughafen am Gate, rauchten noch eine und boardeten dann das Flugzeug. 11h 25min ging der Flug mit Lufthansa. Das Essen war gut, der Service war nett und unser Nachbar war auch nicht unangenehm.
Als wir dann um 12 Uhr Ortszeit am San Francisco International Airport ankamen, besuchten wir erstmal den Immigration Officer und ließen uns die Fingerabdrücke abnehmen und ein Foto machen.
Dann gings mit einer U-Bahn (Bart) zum Civic Center – und genau als wir rauskamen aus der Haltestelle war da auch schon das Hotel und wir lernen Keith, unseren Security Mann / Bell Captain kennen, er öffnete uns die Tür und begrüßte uns freundlich
Nach dem Check In gingen wir dann in unser Doppelzimmer und stellten fest das es sehr laut ist, weil nur einfach verglasst und zur Seite der Market Street ist (DIE Hauptstraße ^^).
Wir waren dann noch kurz in der City unterwegs und legten uns dann zeitig gegen 17 Uhr ins Bett. Schlafen konnten wir allerdings nicht, scheiß 9h Zeitverschiebung.
Am nächsten Tag dann gleich die ersten Sehenswürdigkeiten: Alcatraz, Fishermans Wharf und die Cable Cars.
Alcatraz war sehr schön, nach 10min Übersetzen auf die Insel in der Bucht erfolgte die Einweisung in die Insel und man konnte die selbstorganisierte Tour starten.
Highlight ist natürlich das Cell House wo die Gefangenen damals saßen – unter anderen Al Capone
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Auch der Film vom Discovery Channel ist sehr interessant, über den Aufbau der Insel (die Gefangenen haben das Cell House selbst gebaut), die Besetzung durch die Indians usw. Sehr spannend und sehenswert.
Fishermans Wharf ist halt eine Touristenzone mit allen möglichen Läden für Souvenirs.
Die Cable Cars sind auch echt toll – nur echt mit einem schwarzen Fahrer. Das soll nicht rassistisch sein, die sind einfach am sympatischten und machen das am besten und freundlichsten mit den Ansagen für die Sehenswürdigkeiten unterwegs.
Der ÖPNV insgesamt ist allerdings gänzlich schlecht organisiert. Lissabon oder Stockholm haben das z.B. viel besser umgesetzt.
Schön ist natürlich das in SF alte Street Cars (eine Art Straßenbahn) rumfahren, aber der Komfort geht dann teilweise gegen Null
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Und auch die Busse verkehren wild durcheinander und man weiß nicht welchen Bus man jetzt wo hin nehmen soll…
Am Abend war dann eine Schwulenparty ab 18. Weil Flori erst 20 ist, konnten wir nur auf solche Partys gehen.
Die Party war auch sehr lustig. Wir haben einen Ami kennengelernt ^^. Allerdings gehen in SF um 2 Uhr die Lichter aus. Und auch nicht 2.05 Uhr, sondern Punkt 2 Uhr
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Und dann ist Feierabend. Nur sehr wenige Discos haben bis 4 Uhr geöffnet.
Der darauffolgende Tag stand im Zeichen der Golden Gate Bridge. Wir mussten ewig auf einen Bus warten und dann war nicht mal unser 3 Tages-Ticket gültig und der Fahrer hat uns noch mal 4$ abgenommen ^^.
Dort angekommen fragte ich Flori ob er auf die andere Seite laufen will, und natürlich wollte er 
Also liefen wir die knapp 3km auf die andere Seite. Dort befindet sich eine kleine Aussichtsplatform mit schöner Aussicht auf die Stadt.
Problem war dann: Wie kommen wir wieder zurück? Leider fuhr nicht wie erwartet eine Fähre, sondern wir mussten noch mal 3km zurücklaufen
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Insgesamt auf den SF Urlaub gesehen, bin ich nie in so kurzer Zeit so viel zu Fuß gelaufen
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Am Abend wollten wir dann testen wie gut die Türsteher ihren Job machen bei einer Schwulenparty im Schwulenviertel. Doch der Türsteher meinte das das Gesetz sehr streng ist und: “Welcome to America!” ^^.
Einen Tag später trafen wir meinen Freund Hendrik der seit März in Palo Alto bei unserem gemeinsamen Arbeitgeber. Zusammen waren haben wir die Twin Peaks besichtigt (2 Aussichtsberge über der Stadt) und waren lecker Essen in einem kleinen Restaurant. Es gab Sausage with Beans and Bread. Also quasi Bratwurst im Brötchen mit Bohnen/Reis Beilage
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Flori wollte es an diesem Abend noch mal bei dem Schwulenclub probieren, aber auch der transexuelle Türsteher wollte uns nicht reinlassen ^^. Allerdings stand vor dem Club ein Typ komplett nackt rum. Man weiß nicht ob er für den Club arbeitete ^^. Aber San Francisco ist ja nicht umsonst die Schwulenhauptstadt der United States of America
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Also wieder zurück an der Haltestelle auf dem Weg zu einer Ab 18 Heteroparty quatschte uns ein Penner an und fasselte irgendwas. Ich hab nur “die” verstanden. Also hab ich mich freundlich erkundigt was er denn meine. Und er meinte dann er würde uns umbringen und tat so als hätte er eine Schusswaffe in seiner Jackentasche. Er wollte Geld. Aber Geld wollten wir ihm nicht geben, stattdessen habe ich ihm eine Zigarette angeboten. Aber die wollte er auch nicht
. Im Weiteren Verlauf des Gesprächs entschied er sich dann doch für eine Zigarette und machte sich wieder auf den Weg.
Krass.
Uns haben wirklich viele Obdachlose angesprochen und die waren auch alle sehr nett, bedankten sich für eine Zigarette, gaben Auskünfte und waren stets freundlich. Aber es gibt ja überall Schwarze Schafe
Die Heteroparty war auf jeden Fall doof und kostete 20$ Eintritt für 3$ Garderobe…
Nach 30min waren wir dann weg und haben uns im Liquer Store eine Flasche kalifornischen Wein für 10$ gekauft und die dann im Hotel verzehrt
.
Am Vorletzten Tag waren wir beim Cliff House (Haus auf Klippen gebaut) und Lands End (da wo das Festland endet und man eine sehr gute Sicht in die Bucht hat).
Anreise hat zwar ewig gedauert mit dem Bus (der wirklich an JEDER Straßenecke hält
), aber für den Ausblick hat es sich gelohnt
Nachmittags waren wir mit Hendrik zum Abendessen verabredet, er kam 30 Minuten später. Von der deutschen Pünktlichkeit zur amerikanischen “Pünktlichkeit” in 6 Monaten 
Wir waren bei Golden Biersch eine kleine Brauereikette in Amerika. Es gab gutes Bier und einen noch bessere Burger – Medium versteht sich. Köstlich. Einfach kein Vergleich zu einem Burger von Mc Donalds oder vergleichbaren Ketten.
Anschließend haben wir Hendrik dann die Cable Cars gezeigt. Trotzdem er schon 6 Monate 30min von SF entfernt lebt hatte er noch nix gesehen in der Stadt ^^.
Den letzten Tag haben wir zum Shoppen genutzt. Wir waren wir in diversten Einkaufscentern, bei Macys, im Diesel Store, im Lewis Store und vielen Weiteren Läden.
Ich hab allerdings nichts gescheites gefunden ^^.
Weil ich aber unbedingt den Steuerfreibetrag nutzen wollte, kaufte ich ein iPad im Apple Store.
Apple Stores sind cool, so viele Mitarbeiter und sie zeigen dir einfach was du willst – also wie man Programme benutzt oder sonst was, bieten öffentliche Schulungen an, richtig mit Bühne, Sitzflächen, Beamer und Micro. Echt genial.
Allerdings fand mein Kreditkarteninstitut das ich das iPad nicht kaufen sollte und lehne die Autorisierung der Zahlung ab. Also musste ich dann noch Bargeld abholen ^^.
Nach Abschluss unserer Einkäufe ging es dann zurück ins Hotel. Das Hotel war nicht so schlecht wie beschrieben. Natürlich, ohne Ohropacks (die im Zimmer inkl. sind) kann man da kein Auge zu machen, aber der Service ist super und alles ist sauber. Mit den Junkies / Obdachlosen hatten wir wie gesagt nie Probleme, und der der uns umbringen wollte war in nem anderen Stadtteil
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Unser Türsteher Keith ist übrigens ein potentieller Neukunde für mich, er braucht eine Internetseite xD.
Er gab uns also unsere Koffer raus, und wir machten uns wieder auf den Weg zum Flughafen.
Checkin und Sicherheitskontrolle kein Problem, ich hab mir noch ne Massage im Spa gegönnt und dann gings wieder mit Lufthansa zurück – nach München.
und hier ging der Spaß los ^^:
Wir kamen etwas später an und mein Anschlussflug began das Boarding 10min nach dem wir aus dem anderen Flugzeug ausgestiegen waren. Wäre da nicht noch eine überfülle Passkontrolle (unten an der Rolltreppe war schon eine Menschentraube und die Leute fuhren immer weiter rein und das schieb dann an der Rolltreppe xD. Ich hab dann erstmal den Notaus betätigt
) und natürlich die erneute Kontrolle des Handgepäcks.
Während unseres Weges zum Gate gab es auch schon einen Urgent Call, aber wir hatten das Gate falsch verstanden und da war dann gar niemand ^^.
Am richtigen Gate angekommen verabschiedete ich mich dann von Flori und bestieg als 2. letzter der Flugzeug. Die Leute saßen ja alle schon weil das Flugzeug schon seit 10min weg sein sollte und schauten mich doof an ^^.
Hauptsächlich Geschäftsleute auf der Linie MUC / FRA.
Und was passiert häufig wenn alles etwas knapp ist? Nicht alle Gepäckstücke schaffen es ans Ziel ^^.
Also wand ich mich an die freundliche Dame von der Gepäckermittlung und sie stellte fest das der Koffer in München verblieben war, aber schon im nächsten Flugzeug vor 5min wieder gelandet sei.
Sie schickte mich noch was essen und als ich wiederkam rollte der Koffer vom Band.
Allerdings konnte er nicht mehr wie gewohnt stehen – ein Rad fehlte
.
Also wieder zurück zu der netten Dame von der Gepäckermittelung wir füllen ein paar Zettel aus. Damit durfte ich dann zum Lufthansa Gepäckreperatur / Neukauf Schalter und erhielt 120€ (Neuwert des Koffers) Rabatt auf einen neuen Koffer.
Alles sehr unkompliziert
Damit dann zum Bahnhof, mit dem Zug nach Heidelberg und mit dem Taxi nach Kirchheim hab ich dann das Endziel erreicht. Und auch Flori ist gut wieder nach Hause gekommen. Zwar mit einer Propellermaschine, aber immerhin
Es war wieder ein toller Urlaub mit Flori und ich freu mich schon aufs nächste Mal
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Fotos gibts natürlich auch ein paar
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Was bleibt: Erinnerungen und der Jetlag
Es ist schon 1.15 Uhr und von Müdigkeit keine Spur ^^.