Bitte wählen…

Anbei ein Gastbeitrag von KMarcus.

Wie viele bestimmt wissen finden am 27. September dieses Jahres Bundestagswahlen statt. Das ist ja schon bald. Viele Bürger haben nicht vor zur Wahl zu gehen, weil Sie entweder nicht an Politik interessiert sind oder, weil Sie einfach nicht wissen wem Sie ihre Stimme geben sollen. Die Wahlbeteiligung sinkt seit Jahren stetig. Als Bürger in der Bundesrepublik Deutschland hat man nicht wirklich viele Möglichkeiten die Politik im Lande zu beeinflussen. Daher ist es sehr wichtig die wenigen Chancen, die man hat, zu nutzen und seine Stimme einer Partei zu geben. – Und sei es auch nur die Partei des kleineren Übels!

Für die Unentschlossenen unter den Lesern dieses Blogs folgt also eine kleine Hilfestellung. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat den Internetauftritt des Wahl-o-Mat ins Leben gerufen. Mit dessen Hilfe kann man, mit dem Beantworten von 38 Fragen zum aktuellen Wahlprogramm der Parteien zur Bundestagswahl, herausfinden, welche Partei mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmt. – Also, hier nun die Empfehlung. Wer sich bisher noch keine Gedanken zu diesem Thema gemacht hat oder wer nicht vor hatte zur Bundestagswahl zu gehen, der sollte sich aufraffen die Fragen des Wahl-o-Mat ernsthaft zu Beantworten und sein Kreuz am Stichtag entsprechend setzen.

Es ist noch Zeit sich Gedanken zu machen…

Link: www.wahl-o-mat.de

2 Kommentare bisher »

  1. Jay sagt

    am 10. September 2009 @ 13:14

    Jede Stimme die nicht abgegeben wurde, entspricht 2 Stimmen für die Gegenseite. Gebt Rechtsextremen und Kommunisten keine Chance!

    Geht wählen!

  2. Eberhard sagt

    am 14. September 2009 @ 13:20

    Noch eine kleine Ergänzung zum Thema Bundestagswahl:
    Das Wahlrecht ist bekannt: Die Erststimme gilt dem Direktkandidaten. Die Zweitstimme gilt der Partei. Auf die Zweitstimme kommt es an. Die Zweitstimme bestimmt die Zusammensetzung des Parlaments. Davon gibt es aber Abweichungen: Die Überhangmandate. Die kommen zustande, wenn eine Partei mehr Sitze über Direktmandate bekommt, als ihr gemäß den Zweitstimmen zusteht. In manchen Länder-Parlamenten (z. B. Niedersachsen) gibt es dann sog. Ausgleichsmandate. Die gibt es bei der Bundestagswahl nicht. Dagegen laufen Verfassungsbeschwerden.
    Für alle Wähler in Baden-Württemberg: Baden-Württemberg ist ein Land, in dem es in der Vergangenheit oft Überhangmandate für die CDU gab. Dies ist auch für diese Bundestagswahl zu erwarten: D. h. jedes Direktmandat für die SPD verschiebt einen Sitz vom schwarz-gelben Lager ins andere Lager, wie das auch immer aussehen mag. Wer also mit der Erststimme in Baden-Württemberg nicht rot sondern z. B. grün oder „dunkel“-rot wählt, wählt mit der Zweitstimme schwarz.

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